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Lentos Kunstmuseum Linz: FRANZ GERTSCH. Die Siebziger

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Franz Gertsch, Johanna I, 1983/84, Museum Franz Gertsch, Burgdorf (Dauerleihgabe aus Privatbesitz) © Franz Gertsch, Foto: Dominique Uldry, Bern
Franz Gertsch, Johanna I, 1983/84, Museum Franz Gertsch, Burgdorf (Dauerleihgabe aus Privatbesitz) © Franz Gertsch, Foto: Dominique Uldry, Bern
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Im März 2020 feierte der international berühmte Schweizer Künstler Franz Gertsch seinen 90. Geburtstag. Aus diesem Anlass zeigt das Lentos Kunstmuseum Linz eine Ausstellung mit monumentalen, beeindruckenden Gemälden, die sich im Wesentlichen auf Gertschs entscheidende Schaffensphase der 1970er-Jahre konzentriert.

Franz Gertsch erlebte 1972 an der documenta 5 in Kassel (D) seinen internationalen Durchbruch als der Schweizer Vertreter des Fotorealismus. Drei Jahre zuvor hatte er das Medium der Fotografie als Basis für seine Arbeiten entdeckt. Seitdem bildet die Fotografie – fast immer eine selbst gefertigte – den Ausgangspunkt für sein Wirken. Indem er die Farbe mit dem Pinsel direkt auf ungrundierten Stoff aufträgt, erhalten seine riesigen Gemälde, nicht zuletzt durch den langen Schaffensprozess, eine vibrierend malerische Qualität.
Gertschs Familie sowie der Künstler und Performer Luciano Castelli sind neben der Rockpoetin Patti Smith, der «Godmother of Punk», die wichtigsten ProtagonistInnen in Franz Gertschs betörenden Gemälden der 1970er-Jahre.
30. Oktober 2020 bis 21. Februar 2021

Im Kabinett findet zeitgleich die Ausstellung Reckenbühl von Franz Gertschs Wegbegleiter Luciano Castelli statt.

www.lentos.at

Episode 37