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Kunsthalle Aschaffenburg: Bernd Zimmer – Kristallwelt

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Bernd Zimmer, Expansion. Z-115, 2003, 120 x 145 cm, © Bernd Zimmer, VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Foto: Hans Döring, München
Bernd Zimmer, Expansion. Z-115, 2003, 120 x 145 cm, © Bernd Zimmer, VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Foto: Hans Döring, München
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Als Mitbegründer der Galerie am Moritzplatz in Berlin in den 1970er-Jahren mit der „heftigen“ Malerei bekannt geworden, hat Bernd Zimmer in den vergangenen vierzig Jahren ein vielfältiges Werk geschaffen, das heute mehr als 2600 Gemälde und 4000 Arbeiten auf Papier zählt. Die Ausstellung, die bereits in Regensburg, Kassel und Wilhelmshaven anlässlich des 70. Geburtstages des Künstlers zu sehen war und auch von der Kunsthalle Jesuitenkirche von Beginn an mit geplant war, widmet sich vorrangig Gemälden und Holzschnitten aus den vergangenen zwanzig Jahren.
Unterteilt in die Themenfelder „Wüste“, „Cosmos“, „Reflexion“, „Kristallwelt“ und „Alles fließt“ rückt die Ausstellung die Naturerfahrung in den Fokus, die Zimmers OEuvre seit den Anfängen prägt. Von Beginn an waren ausgedehnte Reisen und die Wahrnehmung unterschiedlicher Landschaften und Lebensräume die Ausgangspunkte für seine Bildreihen. Aus seinen Eindrücken in der Sahararegion Libyens, im Südwesten der USA und Namibia gingen etwa die Wüstenbilder hervor, die, noch unter dem Eindruck des Gesehenen/Erlebten, im Atelier in Oberbayern – nun durch den zeitlichen Abstand künstlerisch verdichtet – entstanden.
Bernd Zimmers künstlerische Vision geht weit über die eigene Arbeit hinaus – er sucht das global Verbindende, mit einer kollektiv gestalteten Säulenhalle von namhaften Künstlern aller fünf Kontinente ein Symbol zu schaffen, das für „internationale Solidarität, Grenzenlosigkeit und friedliche Koexistenz” steht. Ein Ansinnen, vielfach formuliert, wird nun in Polling „auf der grünen Wiese“ umgesetzt…
7. November 2020 bis 21. Februar 2021, Kunsthalle Jesuitenkirche

www.museen-aschaffenburg.de

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Episode 69